Direkte Demokratie für die grüne Energiewende: Augmented Reality als Portal zwischen der Stadt und den Bürgern

Unsere Idee greift eine Herausforderung auf, die wir durch monatelange Interviews mit Aachener Bürgerinnen und Bürgern herausgefunden haben: Die Aachenerinnen und Aachener sind stark motiviert, die Zukunft ihrer Stadt mitzugestalten - vor allem, wenn es um den grünen Wandel geht. Sie wissen jedoch nicht, wie sie sich beteiligen können, oder die von der Stadt angebotenen Beteiligungsmöglichkeiten sind für sie nicht zugänglich:



- Viele Menschen wissen nichts von den Initiativen der Stadt Aachen zur Bürgerbeteiligung.



- Bewohner/innen aus der Arbeiterklasse finden einfach nicht die Zeit, an den Planungssitzungen der Stadt teilzunehmen, die eine persönliche Beteiligung vorsehen.



- Eine große internationale Gemeinschaft von Studierenden und Forschern lebt mindestens vier Jahre in Aachen. Sie haben jedoch das Gefühl, kein Mitspracherecht bei der Stadtverwaltung zu haben, oder sie sprechen nicht gut genug Deutsch, um sich an den Initiativen der Stadt zu beteiligen.



Um dieser Herausforderung zu begegnen, macht ein Teil der Der TAKT-Idee die Bürgerbeteiligung durch Augmented-Reality-Bildschirme, die an öffentlichen Plätzen in der ganzen Stadt installiert sind, einfach: An Bus- und Bahnhöfen sowie in Zügen und Bussen, um die Wartezeit der Menschen zu nutzen. An öffentlichen Gebäuden, Wahrzeichen usw.

Diese interaktiven Augmented-Reality-Bildschirme haben 3 Hauptfunktionen:



1. Sie zeigen einfache Multiple-Choice-Umfragen, in denen die Meinung der Menschen zu den grünen Energieprojekten und -strategien der Stadt abgefragt wird. Die Menschen können ihre Ideen direkt mit der Stadtverwaltung teilen, indem sie die gewünschte Option auf dem Bildschirm antippen.

2. Die Augmented-Reality-Bildschirme projizieren Informationen über die aktuellen Pläne für grüne Energie an den Ort des Bildschirms und sorgen so für Transparenz bei den Bemühungen der Stadt, umweltfreundlich zu werden.

3. Die Bildschirme geben den Bürgerinnen und Bürgern auch Hinweise, wie sie sich direkt an der Planung der Zukunft ihrer Stadt beteiligen können.



Die Bildschirme werden Informationen in verschiedenen Sprachen bereitstellen, damit sie für Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen zugänglich sind. Zukünftige Funktionen sind z. B.: Audiobildschirmleser und sprachgesteuerte Benutzeroberflächen, die das Tool für alle Personengruppen zugänglich machen.



Diese Augmented-Reality-Bildschirme werden ein Portal sein, das die Bürgerinnen und Bürger direkt mit ihrer Stadtverwaltung verbindet. Sie machen es jedem leicht, sich zu beteiligen, auch wenn es nur ein kleiner Teil ist, geben unterrepräsentierten Gruppen eine Stimme und befähigen die Aachenerinnen und Aachener, die Zukunft ihrer Stadt selbst in die Hand zu nehmen.

RWTH Aachen University

Niloofar Hashemi

Niloofar Hashemi

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Durch das Absenden einer Idee, erklären sich die Teilnehmenden mit den allgemeinen Teilnahmebedingungen einverstanden. Diese sind auf der Wettbewerbsseite einsehbar.